Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen

INGA 3.0-Kurs feiert bestandene Abschlüsse

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Auf diesen Moment hatten die internationalen Pflegekräfte und die Bildungsakademie der Gesundheit Nord in den vergangenen Monaten akribisch hingearbeitet. Nun war es so weit. In der Bildungsakademie konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des INGA-3.0-Anpassungslehrgang ihren erfolgreichen Abschluss feiern – und dürfen nun auch in Deutschland als anerkannte Pflegefachpersonen arbeiten.

Gruppenbild der Absolventen vor der Feierstunde

Sie kommen von den Philippinen, aus Nordafrika, dem Iran und Osteuropa – und haben nun hier in Deutschland auch beruflich Fuß gefasst. „Was für eine großartige Leistung, in einem fremden Land noch einmal neu anzufangen und sich ein privates und berufliches Leben aufzubauen“, betonte die Leiterin der Bildungsakademie, Daniela Wendorff bei ihre Rede während der gemeinsamen Feierstunde. Die Projektleiterin Dorothea Siebenand, Lehrkräfte, Praxisanleitungen, Integrationsbeauftragte, Direktionsvertreter und Kolleginnen und Kollegen aus den Kliniken, in denen die internationalen Pflegkräfte bereits als Pflegehelferinnen und -helfer in den vergangenen Monaten im Einsatz waren, waren gekommen, um die Absolventinnen und Absolventen zu feiern.

Hinter INGA 3.0 (die Abkürzung steht für Integrierte Ausgleichsmaßnahme für international ausgebildete Pflegefachpersonen) steckt ein besonders Pilotprojekt. Denn Bremen ist mit der Bildungsakademie des Klinikverbunds eines von bundesweit nur fünf Krankenhaus-Unternehmen, das den Zuschlag vom Deutschen Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen – kurz: DKF - bekommen hat. Das Pilotprojekt wird gefördert durch das Bundesgesundheitsministerium. Die Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard hatte sich ebenfalls besonders dafür eingesetzt, dass Bremen den Zuschlag für das Pilotprojekt bekommt.

Durch INGA 3.0 soll die Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland mit zusätzlichen Unterstützungsangeboten, detaillierten Unterrichtskonzepten und einem besonderen Fokus auf Sprache noch besser und nachhaltiger klappen. Pflegefachunterricht und gezielter Sprachunterricht sind im Lehrgang ganz eng miteinander verknüpft. So soll ein Setting geschaffen werden, in dem die Integration besonders gut gelingen kann und die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass die internationalen Pflegefachkräfte sich auch langfristig in ihrer neuen Heimat und an ihrem neuen Arbeitsort wohlfühlen können. Im vergangenen Jahr hatte in der Bildungsakademie der erste INGA-Anpassungslehrgang mit 16 internationalen Pflegefachkräften begonnen. Nun, etwa ein dreiviertel Jahr später nun die gemeinsame Feierstunde. 15 der 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Prüfung bestanden, eine Person muss noch in die Nachprüfung.

Die Bildungsakademie der Gesundheit Nord als eine der größten Aus- und Weiterbildungsbetriebe für die Gesundheitswirtschaft im Nordwesten punktete unter anderem mit ihrem Ausbildungskonzept samt Skills Lab und der großen Erfahrung bei Integration und Anerkennung aus eigenen Anpassungslehrgängen. Neben dem UKE (Hamburg), der Charité, der DRK-Schwesternschaft (beide Berlin) und der Oberhavel-Kliniken (Brandenburg) ist die Gesundheit Nord mit ihrer Bildungsakademie eines von fünf Krankenhaus-Unternehmen, das den Zuschlag vom Deutschen Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen – kurz: DKF - bekommen haben. 

Bei der Integration internationaler Fachkräfte hat die Gesundheit Nord in den vergangenen Jahren bereits richtig viel auf die Beine gestellt: Es gibt zum Beispiel Integrationsbeauftragte in den Krankenhäusern, Mitarbeiterinnen für das internationale Recruiting, zentral gesteuerte Willkommenstage, Anpassungslehrgänge, Sprachkurse und Wohnraummanagement – alles um den neuen KollegInnen beim Ankommen in der neuen Heimat zu helfen und sich auch die mitgebrachten Berufsabschlüsse anerkennen lassen zu können.

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