Auf dem Weg zur Fusion der Krankenhausstandorte Klinikum Links der Weser und Klinikum Bremen-Mitte ist weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Die Geschäftsführung hat die Ergebnisse der Entwurfsunterlage Bau, kurz EW Bau, am heutigen Freitag, 26. Juni 2026, dem Aufsichtsrat vorgestellt. Die EW Bau ist das zentrale Planungs- und Kostendokument für das Bauvorhaben am Klinikum Bremen-Mitte. Zuvor hatten sich bereits der Bremer Senat, die Gesundheitsdeputation sowie der Haushalts- und Finanzausschuss der Stadt Bremen mit dem Planungsdokument befasst, so dass es nun in allen relevanten Gremien behandelt worden ist. Damit ist die Finanzierung des Projektes in allen Entscheidungsrunden in Bremen freigegeben und der Bauantrag kann gestellt werden. Zum Hintergrund: Zu Beginn des Jahres 2030 werden die stationären Bereiche des Klinikum Links der Weser an das Klinikum Bremen-Mitte ziehen, so dass dort ein großer Maximalversorger entsteht. Das heute schon breite Leistungsspektrum des Klinikums Bremen-Mitte wird dann um die Herzmedizin erweitert, so dass alle wichtigen Disziplinen unter einem Dach vereint sind. In einem Neubau zwischen den vorhandenen Gebäuden, dem so genannten Lückenschluss, werden unter anderem Herz-OP-Säle und Herzkatheterlabore Platz finden. Auch die Palliativstation zieht vom Klinikum Links der Weser in die St.-Jürgen-Straße, zudem wird die Notaufnahme saniert und erweitert. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nord hatte die Fusion der Standorte Links der Weser und Bremen-Mitte im Sommer 2023 beschlossen. Seitdem wurden die Pläne gemeinsam mit den späteren Nutzern – also Fachleuten aus Medizin. Pflege und weiteren Berufsgruppen – intensiv geprüft, diskutiert und weiter ausgearbeitet. Die Ergebnisse dieser Nutzerabstimmungen sind in die nun vorgelegten Planungsunterlagen eingeflossen. Nach aktuellem Stand gehen die Planer von Gesamtkosten in Höhe von 172,9 Millionen Euro aus. Gegenüber dem bisherigen Planungsstand bedeutet dies eine Kostensteigerung von lediglich 1,95 Prozent, was in einer so frühen Projektphase eher ungewöhnlich ist: Üblicherweise geht man davon aus, dass die Kosten zwischen dem ersten Planungsdokument, der Entscheidungsunterlage Bau, und der konkreteren Entwurfsunterlage Bau um bis zu 15 Prozent schwanken können. Finanziert wird die bauliche Restrukturierung des Klinikums Bremen-Mitte zu großen Teilen aus dem Krankenhaustransformationsfonds.

Finale Planung für das Klinikum Bremen-Mitte steht
Aufsichtsrat hat sich am Freitag mit Entwurfsvorlage Bau befasst. Das Ergebnis: Die Finanzierung ist freigegeben. Damit ist auf dem Weg zur Fusion der Standorte Klinikum Bremen-Mitte und Klinikum Links der Weser ein weiterer großer Meilenstein erreicht worden.
Das könnte Sie auch interessieren
Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins gesund mal 4
Erhältlich in Apotheken, Arztpraxen und natürlich in unseren vier Krankenhäusern. Diese Ausgabe ist als Download verfügbar (per Klick auf das Cover)
abgehorcht – die Kolumne
In unserer Kolumne „Abgehorcht“ berichten unsere Autoren über die alltäglichen Versuche gesünder zu leben. Und darüber, warum das am Ende oft doch nicht klappt.
Kolumne „Abgehorcht“ lesen
Beliebteste Beiträge
Gesundheit Nord – Klinikverbund Bremen
Klinikum Bremen-Mitte
St.-Jürgen-Str. 1
28205 Bremen
Fon 0421 497-0
Klinikum Bremen-Nord
Hammersbecker Straße 228
28755 Bremen
Fon 0421 6606-0
Klinikum Bremen-Ost
Züricher Straße 40
28325 Bremen
Fon 0421 408-0
Klinikum Links der Weser
Senator-Weßling-Straße 1
28277 Bremen
Fon 0421 879-0













