Wenn man am Ende einer gemeinsamen Zeit sagen kann: „Schade, dass es vorbei ist“, dann scheint ziemlich viel richtig gut gewesen zu sein. Genau so war es bei der Schulstation im Klinikum Links der Weser. Auf der herzchirurgische Station 82 haben fünf Wochen lang Pflegeschülerinnen- und -Schüler die pflegerische Versorgung der Patienten übernommen, natürlich unter Anleitung des Bestandsteams. Und dieses Projekt – ein fester Bestandteil des zweiten Ausbildungsjahres – ist voll aufgegangen.

So lief die Schulstation in der Herzchirurgie
Fünf spannende Wochen liegen hinter dem Kurs 2024a2 der Bildungsakademie der Gesundheit Nord. Die Auszubildenden der dortigen Pflegeschule haben auf der herzchirurgischen IMC-Station 82 im Klinikum Links der Weser ihre Schulstation absolviert – und dabei auch mächtig Eindruck beim Stationsteam hinterlassen.

„Der Kurs hatte richtig Lust und war superengagiert“, berichtet Praxisanleiter Christoph Semrok. Er und sein Team haben die angehenden Pflegefachkräfte während der Schulstation begleitet und ihnen auch viel Raum für Selbständigkeit gelassen. Bereits nach gut einer Woche sei man laut Semrok bereits so gut zusammengewachsen, „dass man das Gefühl hatte, die Auszubildenden gehören schon fest zum Team“, findet Semrok. Und tatsächlich habe er von vielen gehört, dass es ihnen so gut gefallen habe, dass sie sich vorstellen können, tatsächlich einmal fest auf dieser Station zu arbeiten.
Vor dem Start der Schulstation war dieser Gedanke für den ein oder anderen noch relativ weit weg. Da standen vor allem andere Fragen im Vordergrund: Was kommt da auf einen zu? Wie kommt man damit zurecht, schwerkranke Patienten zu versorgen? „Am Anfang hat man beim Kurs da einen gewissen aber auch nötigen Respekt vor der Herausforderung gespürt. Aber ich glaube wir konnten den Auszubildenden Sorgen oder Ängste nehmen“, sagt Semrok.

Dass die Patienten nach einer Herz-OP zwar noch schwer krank auf der Station ankommen, am Monitor überwacht werden müssen, nach wenigen Tagen aber schon über den Stationsflur laufen können, sei auch für die Auszubildenden immer wieder ein schönes Erfolgserlebnis gewesen.
„Die Atmosphäre auf unserer Station ist auch außerhalb der Schulstation sehr familiär – und das war sie auch während dieser fünf Wochen“, findet Semrok. Es sei ein Spirit entstanden, der sich auf die Patientinnen und Patienten übertragen habe. „Wenn die Patienten merken, da kümmert sich ein Team um sie, das sich gut versteht und gut drauf ist, färbt das ja ab - und das kann sich auch auf deren Genesungsverlauf auswirken“, sagt Semrok. So habe es nicht nur fachlich super gepasst, sondern auch auf der sozialen Ebene.




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