Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen

Gesundheit in Serie: Vortrag zu Osteoporose

Gesundheit

Im Alter baut die Knochensubstanz ab, Knochen werden instabiler, können leichter brechen. Ist der Verlust besonders hoch, spricht man von Osteoporose. Einen Vortrag dazu gibt es am 2. September in unserer Reihe "Gesundheit in Serie".

Eine von drei Frauen und einer von fünf Männern über 50 leiden unter Osteoporose, oft ohne es zu wissen: Diese schleichende Erkrankung – umgangssprachlich Knochenschwund genannt – macht sich meist kaum bemerkbar, bis es zum ersten Knochenbruch kommt. „Unsere Knochen bestehen aus Gewebe, das sich im Laufe unseres Lebens fortlaufend erneuert. Dabei ersetzt unser Körper alte Knochensubstanz durch neue“, sagt Dr. Christiane von Rothkirch, Oberärztin der Geriatrie-Klinik im Klinikum Bremen-Ost. Im Alter jedoch baue die Knochensubstanz schneller ab, das Gleichgewicht wird gestört und die Knochen werden dünner, poröser und können leichter brechen. Zu Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten bei Osteoporose hält Dr. Christiane von Rothkirch am Mittwoch, 2. September, um 18 Uhr einen Vortrag im Haus im Park auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Ost. Es ist der Auftakt in die zweite Jahreshälfte der Vortragsreihe „Gesundheit in Serie“, bei der Ärztinnen und Ärzte aus dem Klinikverbund immer mittwochs an einem der vier Krankenhäuser der Gesundheit Nord Einblick in verschiedene Gesundheitsthemen geben.

Bei der Entstehung und Ausprägung von Osteoporose spielen erbliche Anlagen genauso eine Rolle wie die Lebensweise und Vorerkrankungen. „Um der Osteoporose vorzubeugen, kann man aber selbst einiges tun“, sagt von Rothkirch. Wichtig sei, auf eine Kalzium- und Vitamin D-reiche Ernährung zu achten. Um den Bedarf an Vitamin D zu decken, was mit Ernährung und Sonnenlicht nicht da ganze Jahr kaum gelingen kann, könne es sinnvoll sein sich vom Hausarzt ein gut verträgliches Präparat verschreiben zu lassen. Ein zweiter wichtiger Faktor zur Vorbeugung sei die regelmäßige Bewegung: „Das sorgt für leichte Erschütterungen, die auf das Knochengerüst wirken“, sagt von Rothkirch. „Dadurch wird der Knochenstoffwechsel angeregt und die Knochensubstanz gestärkt. Die Knochen werden wieder dichter und stabiler.“ Das Bewegungsprogramm sollte aber über regelmäßige Spaziergänge hinausgehen, am besten sei ein individuell zusammengestelltes Kräftigungs- und Ausdauertraining, um nicht nur die Muskulatur sondern auch die Knochen zu trainieren. Das sei auch bis ins hohe Alter möglich.

Der Vortrag mit dem Titel „Wenn die Knochen dünner werden“ in der Reihe Gesundheit in Serie beginnt am Mittwoch, 2. September, um 18 Uhr im Haus im Park am Klinikum Bremen-Ost. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle weiteren Termine in der Veranstaltungsreihe „Gesundheit in Serie“ findet man in der Übersicht unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie

Diesen Artikel teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Artikel teilen
Artikel teilen

Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins gesund mal 4

Erhältlich in Apotheken, Arztpraxen und natürlich in unseren vier Krankenhäusern. Diese Ausgabe ist als Download verfügbar (per Klick auf das Cover)

Alle Ausgaben

abgehorcht – die Kolumne

In unserer Kolumne „Abgehorcht“ berichten unsere Autoren über die alltäglichen Versuche gesünder zu leben. Und darüber, warum das am Ende oft doch nicht klappt.
Kolumne „Abgehorcht“ lesen

Gesundheit Nord – Klinikverbund Bremen

Klinikum Bremen-Mitte
St.-Jürgen-Str. 1

28205 Bremen

Fon 0421 497-0

Klinikum Bremen-Nord
Hammersbecker Straße 228
28755 Bremen
Fon 0421 6606-0

Klinikum Bremen-Ost
Züricher Straße 40
28325 Bremen
Fon 0421 408-0

Klinikum Links der Weser
Senator-Weßling-Straße 1
28277 Bremen
Fon 0421 879-0